Babypause - VMworld

Die VMworld fiel dieses Jahr leider genau mit der Geburt meines ersten Kindes - ein Junge - zusammen. Darum konnte ich die VMworld in meiner jetzt deutlich knapperen freien Zeit nur daheim über's Web verfolgen.
Das Thema, das aus der Masse der Blogeintäge und Kommentare hervorsticht, ist VMware ESX 3i. Dabei handelt es sich um den aktuelle ESX-Server, reduziert um die Serviceconsole: Übrig bleibt der reine Hypervisor mit den zum Booten nötigen Programmen. VMware hat auf der VMworld 1GB USB-Sticks damit verteilt (z.B. hier). Erstellt man von diesem USB-Stick ein Ghost-Image, so sollen etwa 320 GB dabei herauskommen (VMTN Diskussion Forum).
Diese Größe ermöglicht es, daß Serverhersteller ESX 3i in Form eines erweiterten BIOS direkt im Server einbauen. Man muss also nur noch eine IP-Nummer konfigurieren, vielleicht ein Passwort setzen und schon kann der Server als Host für virtuelle Systeme genutzt werden. Eine Installation von ESX auf dem Server ist nicht notwendig.
Nun ist es sicherlich kein all zu großer Aufwand, einen ESX-Server zu installieren. Aber mir wird auch nichts fehlen, wenn ich das nicht mehr machen muss!
Vorteil von ESX 3i ist eindeutig, dass man sich so lokalen Festplatten (ja, man kann auch vom SAN booten :-) ) für die ESX-Installation sparen kann. Bleibt die Frage, wie Updates und Patches dabei gelöst werden. Und kann dieses erweiterte BIOS ausfallen? Kommt dann der Techniker vom Hersteller? Kann dieser Server auch für was anderes genutzt werden, z.B. für XEN?
Kunden fragen übrigens schon nach ESX 3i - ich hoffe nur, daß mein bevorzugter Serverhersteller auch als einer der Ersten einen xSeries-Server mit ESX 3i liefern kann!
 
 

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