XenDesktop, XenServer, XenApp, Xen*
VMware View zielt auf ein Marktsegment, dass in der Vergangenheit von CITRIX dominiert wurde. Dachte man in der Vergangenheit an zentral gehostete Applikation oder Terminalserver, dachte man an CITRIX. Durch das Thema Virtuelle Desktops kommt jetzt jedoch Bewegung in Spiel. Da ich inzwischen einige gute Erfahrungen in VMware View Projekten gesammelt habe, ist es Zeit, sich mit den Alternativen auseinander zu setzen. Denn eines ist für mich klar, virtuelle Desktops (VDI) können nur ein Baustein einer sinnvollen Desktopstrategie sein. Terminalserver und Fat-Clients werden Bestand haben und deshalb kann die entscheidende Frage: Welche Technologie ist für welches Einsatzszenario die beste?
Wie üblich möchte ist dies im Selbstversuch ausloten. Seit einiger Zeit verwende ich schon intensiv VMware View und VMware ThinApp. Nun möchte ich mich dem Produktportfolio von CITRIX zuwenden. Als erstes habe ich eine virtuelle XenDesktop-Installation bei meinem Hoster implementiert. Per VPN (OpenVPN) kann dort schon auf zwei virtuelle Desktops zugreifen. Ergänzen möchte ich dies jetzt durch eine umfangreichere Testinstallation in meinem Home-Lab:
- XenServer als Basis (Ich hatte noch ein 4–Core System mit 8 GB RAM übrig ;-)
- XenDesktop als VDI-Lösung
- XenApp als Terminalserver
- Access Gateway für den remote Zugang.
Der XenServer läuft bereits, gerade setze ich die VM’s für XenDesktop auf:

Fortsetzung folgt ...

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